Impressionismus in Belgien
09.10 2026 > 27.03 2027
Im Jahr 2026 wird Lüttich zum Schauplatz eines internationalen Kunstereignisses. Das Musée de La Boverie wird eine einzigartige Ausstellung zum Impressionismus in Belgien präsentieren, die eine noch zu wenig bekannte Facette dieser bedeutenden Bewegung der modernen Kunst beleuchtet.
Obwohl oft mit seinen emblematischen französischen Figuren assoziiert, hat der Impressionismus in Belgien doch eine originelle und frühe Resonanz erfahren. Bereits in den 1860er Jahren distanzieren sich belgische Künstler vom Akademismus und nehmen neue Formen der malerischen Ausdrucksweise an, die den Impressionismus vorwegnehmen. Die Ausstellung wird diese künstlerische Aufbruchstimmung nachzeichnen, von den Anfängen der Société Libre des Beaux-Arts bis zur Entstehung des belgischen Luminismus.
Rund einhundert Werke werden in den hellen und eleganten Räumen von La Boverie versammelt, die einen außergewöhnlichen Dialog zwischen den französischen Meistern (Monet, Renoir, Pissarro, Sisley…) und ihren belgischen Kollegen (Ensor, Claus, Lemmen, Van Rysselberghe…) bieten. Dieses neuartige Aufeinandertreffen ermöglicht es, gegenseitige Einflüsse, nationale Besonderheiten und parallele Wege zu erkunden, in einer ambitionierten und entschieden zeitgenössischen Szenografie, die auch multimediale und interaktive Installationen einbezieht.