Expo | Felien Tytgat & Lars Joosten, Felien’s collega: Form interlude
31.01 > 01.02 2026
Der Kollege von Felien entsteht aus der Begegnung zweier Perspektiven, die in einer gemeinsamen Neugier verwurzelt sind. Mit einer gemeinsamen Ausbildung in Schmuckdesign und Schmuckgestaltung erkunden Felien Tytgat und Lars Joosten die Interaktion zwischen Kleidung und Schmuck, wobei das eine das andere ständig beeinflusst.
In ihrer Praxis kann ein Kleidungsstück als Ausgangspunkt für ein Schmuckstück dienen, während eine Schmucktechnik wiederum den Schnitt, das Detail oder die Konstruktion bestimmt. So entsteht ein kontinuierlicher Dialog zwischen den beiden Disziplinen. Jedes Stück spiegelt ein Gespräch zwischen Material, Form und Technik wider, in dem Schmuck und Kleidung sich gegenseitig ergänzen und formen.
Mit dem Kollegen von Felien möchten sie die konventionellen Grenzen von Mode und Schmuckdesign hinterfragen. Indem sie mit Überlagerung, Mehrdeutigkeit und unerwarteten Verbindungen spielen, entsteht eine Harmonie, die über die bloße Ästhetik hinausgeht. Der Name der Kollege von Felien spiegelt diese Dualität wider: der eine ist benannt, der andere ist präsent; zusammen schaffen sie etwas, das das Individuelle transzendiert.
Die Kollektion Form interlude, eine Zusammenarbeit zwischen Felien Tytgat und Lars Joosten, bezieht sich auf einen Moment der Transformation, in dem Formen aufeinandertreffen, sich beeinflussen und eine neue Bedeutung erlangen. Inspiriert von der Idee eines Intermezzos in Musik oder Theater, einer Übergangsphase, in der Elemente verschmelzen und sich entwickeln, erkundet das Projekt die fließende Beziehung zwischen Kleidung und Schmuck.
In dieser Kollektion werden Schmuckstücke nicht mehr als Accessoires betrachtet, die die Kleidung unterstützen. Im Gegenteil, die beiden Elemente werden voneinander abhängig und bilden zusammen ein integriertes Ganzes. Indem absichtlich die Grenzen zwischen Kleidung und Schmuck verwischt werden, entsteht Raum für neue Interpretationen, und die beiden Disziplinen existieren weiterhin in einer ständigen Interaktion.
Die Ausstellung findet in der Kirche von Laak statt und ist kostenlos.